Ende November, Anfang Dezember war es soweit: Unser Holdinggebäude hat eine Dachbegrünung sowie eine PV-Anlage erhalten. Ein Team von Grewe Rotenburg bzw. Harsefeld hat unter der Bauleitung von Fred Brunk (Grewe Harsefeld) auf der 400 Quadratmeter Dachfläche die Begrünung angelegt. Sie haben rund 28 Kubikmeter Substrat verbaut. Dazu kamen noch 14 Tonnen Kies (16/32), zur Beschwerung der Unterkonstruktion für die Solarmodule, sowie als Kiestreifen an aufsteigenden Bauteilen. Die Sedumsprossen, die das Dach dann begrünen, werden erst im Frühjahr aufgebracht, da aktuell nicht verfügbar. Im Sommer sorgt die Begrünung auf dem Dach dann für Verdunstungskälte und dadurch für eine bessere Effizienz der Solarmodule.
Eine besondere Herausforderung ist bei Dacharbeiten immer die Logistik. Dafür hat das Team um Fred Hand in Hand mit der Solaranlagen-Firma gearbeitet. Drei Kraneinsätze waren nötig, um das gesamte Material aufs Dach zu bringen und zu verarbeiten. Unsere neue PV-Anlage auf dem Holdinggebäude hat circa 27 kWp-Peak. Mehr geht aufgrund der Dachflächengröße und Verschattung durch die großen Eichen leider nicht. In Summe wird die Anlage laut Berechnung in etwa 27.000 bis 28.000 kWh Strom pro Jahr erzeugen. Dieser wird für die Elektro-Ladesäulen zur Verfügung stehen sowie für den Verbrauch im Holdinggebäude selbst.
Rein rechnerisch können wir mit dem erzeugten Strom in Zukunft circa 160.000 Kilometer klimaneutral und kostensparend fahren, bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 17,5 kWh pro 100 Kilometer mit Elektrofahrzeugen. In der Annahme, dass der selbst erzeugte Strom uns vorläufig in etwa 11 Cent pro kWh kostet, fahren wir dann mit unseren Elektrofahrzeugen 1.000 Kilometer für nur noch 19,25 Euro netto. Bei den aktuellen Dieselpreisen kostet uns ein Verbrenner auf gleicher Strecke mit 6 Liter Durchschnittsverbrauch zurzeit circa 80 Euro netto.





